Bondage Anleitung und Self Bondage

Bondage Anleitung: Kreativität mit Regeln!

Ob Bondage Anleitung für Paare oder Self Bondage – Deutschland ist begeistert von Bondage! Damit alles glatt geht und der Leidenschaft nichts im Wege steht hier eine kleine Bondage Anleitung zum Nachmachen.


Im Allgemeinem gibt es für die beiden Rollen in der Bondage-Szene festgelegte Namen. Der oder die gefesselte Person heißt Bunny oder Bottom und der oder die fesselnde Person Rigger oder Top. Zwischen ihnen wird die Gleichberechtigung aufgehoben. Die Macht über das Bunny geht an den Rigger. Diese Übergabe nennt sich Power Exchange und gilt selbstverständlich nur für die Dauer der Bondage-Session. Wiki

 

 

Aus Sicherheitsgründen sollten sich vor jeder Session die beteiligten Personen über die Grenzen absprechen. Gegenseitiges Vertrauen und die Einhaltung der abgemachten Grenzen sind für genussvolle und aufregende Sessions Voraussetzung. Ebenso sollte ein Codewort abgemacht werden, welches das Bottom sagen kann, wenn ein Notfall eintritt oder es ihm oder ihr zu viel wird. Beim Codewort muss die Session sofort unterbrochen werden. Bei BDSM-Partys in Deutschland hat sich das Codewort “Mayday” eingebürgert.

Es ist eminent wichtig, dass das Bottom seine Grenzen gut kennt. Wer sich überschätzt geht bei besonders krassen Praktiken hohe gesundheitliche Risiken ein. Auf der anderen Seite möchte natürlich jeder Bondage-Fan ans Limit gehen. Hier bewährt sich ein vernünftiges Steigern von Session zu Session. Anfänger sollten es langsam angehen und die Utensilien und Techniken zuerst gut kennenlernen.

 

Lass es uns Hier machen! Was denkst du…?

Wichtig! Eine Umgebung, in der sich beide Wohl fühlen

 

 

 

Aller Anfang sollte leicht und entspannt sein!

Um erste Erfahrungen zu machen, kauft man sich am besten ein Bondage-Set und probiert ein paar einfache Praktiken aus. Bei diesen Sets braucht es noch keine Fessel-Techniken, da die Manschetten und Gurte bequeme Verschlüsse haben. Ein tolles Anfänger-Set ist das zehnteilige Beginner-Package von Paloqueth. Es enthält Manschetten für Hand- und Fussgelenke, Querbinder, Flogger, 10m langes Seil, Mundknebel (Kugel), Halsband mit Leine, Nippelklammern, Augenmaske und Federkitzler.

Wer weniger Geld investieren möchte, um die ersten Schritte in die Welt des Bondage zu machen, kann ein kleineres Set wie zum Beispiel das Fifty Shades of Grey First Time Bondage Kit erwerben. Das Kit beinhaltet vier Handfesseln, eine Augenbinde und ein Paddle. Die Partnerin kann ans Bett gefesselt werden und mit dem Paddle, das auf der einen Seite weich und auf der anderen Seite hart ist, entweder sanft oder grob gezüchtigt werden. Für Sets solcher Art benötigt man nicht zwingend eine alles beschreibende Bondage Anleitung – klarer Vorteil also, wenn man keine Zeit hat zum lernen.

 

 

„Wie genau geht das?“

 

Die Kunst des Fesselns will gelernt sein

Eine der besten Sicherheitsvorkehrungen ist es, zu wissen was man tut. Um den Partner nicht zu verletzen, ihn jedoch zu ungeahnten Gefühlen und Empfindungen zu führen, muss der Rigger die Techniken des Bondage beherrschen. Hier lohnt sich die Investition in gute Bücher als Bondage Anleitung. Drei empfehlenswerte Bestseller sind “Das Bondage Handbuch: Anleitung zum einvernehmlichen Fesseln”, “Das SM-Handbuch” und “Die Kunst der weiblichen Unterwerfung: Eine Bondage Anleitung für Einsteiger”.

 

 Karussell

 

Es ist keine gute Idee Fesselungen Bondage Videos im Netz nachzumachen, außer sie werden Schritt für Schritt erklärt. Zu schnell wird ein Fehler gemacht und das Vergnügen wird zur (ungewollten) Qual. Die oben genannten Büchern stellen einfach eine optimale Bondage Anleitung dar, da sie Schritt für Schritt beschreiben, wie man es richtig macht.

 

Die Kunst des Fesseln ist sehr vielseitig. Man kann Körperteile zusammenbinden oder sie auseinanderspreizen. Man kann den Partner an Gegenständen festbinden, den Körper komplett aufhängen oder ihn einpacken. Ausser mit Gurten und anderen Vorrichtungen aus Leder oder ähnliche Materialien, wird im Bondage traditionell mit Seilen gefesselt – was sich Rope Bondage nennt. Es gibt Techniken mit einem Seil und Techniken mit zwei Seilen. Idealerweise legen sich Bondage-Anfänger ein Set mit mehreren Baumwollseilen zu. Zum Beispiel mit sieben Meter Länge oder mit zehn.

Auch mit Latex wird in der Bondage Szene sehr gerne gearbeitet. Manche Menschen finden es aufregend, teilweise oder ganz in Latex eingewickelt und dann zugeschnürt zu werden. Hierzu solltest du aber auch eine Bondage Anleitung durchlesen, damit nichts schief geht.

 

 

Bondage Anleitung

 

 Arten des Bondage

Die diversen Unterarten des Bondage werden anhand der Motivation und dem Zweck der Fesselung definiert, nicht nach der verwendeten Technik oder dem Material. Über die Zeit haben sich vier Hauptarten herausgebildet.

Zweckbondage: Der Bottom wird gefesselt, um ihn bewegungsunfähig zu machen. Die Qual oder Folter steht nicht im Mittelpunkt. Die kann aber mit anderen Tools erzielt werden.
Folterbondage: Hier steht die Qual im Mittelpunkt. Mit der Fesselung selbst sollen Schmerzen erzeugt und den Bottom in eine unangenehme Position gebracht werden.
Zierbondage: Beim Zierbondage geht es primär um die Ästhetik. Fesselungen werden kunstvoll für Fotografien inszeniert oder um bestimmte Körperteile zu betonen (z.B. die Brüste). Was auch in diese Kategorie fällt, sind Fesselungen, die als “Kleidungsstücke” dienen. An Partys sind immer wieder aussergewöhnlich geschnürte Frauen und Männer zu bestaunen.
Meditative Form: Im Mittelpunkt dieser Art steht das Erreichen eines überwältigenden mentalen Zustandes. Der Bottom soll Gefühle empfinden und Gedanken haben, die er zuvor nie erlebt hat.

Daneben gibt es zahlreiche andere spezielle Formen des Bondage. Es entstehen auch laufend neue Trends und daraus auch neue Begriffe.

Einer der spezielleren Trends ist das Device Bondage. Um die Bottoms zu quälen und zu dominieren werden extra Maschinen und Apparaturen entwickelt. Ob komplette Liege-Tische, die das Bunny vollautomatisch quälen oder komplexe Gestelle aus Stahl, die das Opfer in die unmöglichsten Lagen drückt und zieht – es gibt nichts, was es nicht gibt.

 

„Und wenn ich das Erlebnis versüßen will?“

 

 

Wenn die ersten Sessions lust– und reizvoll waren, kann die persönliche Ausrüstung nach und nach mit aufregenden Toys erweitert werden. Die Auswahl ist riesig! Erlaubt ist, was gefällt.

 

Die Dame kann beispielsweise mit einem Vibrator zusätzlich erregt, beziehungsweise gequält werden. Ein tolles Toy ist der We-Vibe Vibrator Nr.4 plus. Der clipförmige Silikon-Vibrator, der zugleich Klitoris und G-Punkt stimuliert, kann auch während des Geschlechtsverkehrs getragen werden.

Ein weiteres aufregendes Tool ist der Icicles No 38. Halb Glas-Dildo, halb Peitsche, ist er für das ultimative Bondage-Erlebnis wie geschaffen. Der Rigger kann die Brustwarzen des Bunny zuerst mit den Lederriemen der Peitsche reizen oder den Hintern versohlen und anschliessend mit dem gerippelten Glas-Dildo vaginal und anal befriedigen.

Auch für den Mann gibt es interessante Werkzeuge. Mit Vakuum-Pumpen kann das männliche Bottom aufgegeilt und sein Penis vergrössert werden. Ein Bestseller in diesem Bereich ist das Pump Worx Travel Trio Pump Set, welches mit vielen Aufsätzen bestückt ist und auch noch praktisch für unterwegs ist. Ein Penis-Ring aus Leder, Latex, Gummi oder Silikon verstärkt und verlängert die Erektion.

„Ich bin Single – und jetzt?“

 

Self Bondage

Self Bondage unterscheidet sich vom normalen Bondage vor allem in drei Punkten:

Da kein Partner vorhanden ist, sind die Risiken ungleich höher.
Damit die Fesselung auch echt ist, braucht es Mechanismen, die sie erst nach einer bestimmten Zeit wieder lösen.

 

Fürs Self Bondage benötigt man spezielle Fesselungstechniken, die man ohne fremde Hilfe umsetzen kann. Verzichtet hier bitte auf Eigeninitiative und lasst euch beraten durch eine professionelle Bondage Anleitung.

 

Einer der wichtigsten Regeln beim normalen Bondage lautet: “Lasse niemals eine gefesselte Person alleine”. Diese Regel wird beim Self Bondage gebrochen. Diese Gefahr kann jedoch für zusätzlichen Thrill sorgen und die sexuelle Erregung ins Unermessliche steigen lassen.

 

Zur Befriedigung werden vielfältige Methoden verwendet. Teilweise kannst du mit Zeitschaltuhren arbeiten oder Schlüssel in Eisblöcke eingefrieren. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Eine extreme Form des Self Bondage ist die Limitierung der Atemzufuhr durch Abschnüren des Halses. Der Sauerstoffmangel verstärkt den Orgasmus um ein Vielfaches. Diese Form des Self Bondages ist extrem gefährlich und kann tödlich enden – dafür würde ich z.B. nicht nur eine Bondage Anleitung aus dem Netz lesen sondern es mir von einem „Profi“ beibringen lassen.

3 Romane lösen einen regelrechten Sex-Boom aus

Die Roman-Trilogie “Fifty Shades of Grey” hat in Millionen von Frauen und Männern die Lust am Bondage geweckt. Die erotischen Abenteuer des reichen Geschäftsmannes Christian Grey und der jungen Studentin Anastasia Steele haben einen veritablen Boom bei Sex-Spielzeugen ausgelöst. Zahlreiche Artikel sind unter der Lizenz der Autorin erschienen. So zum Beispiel das Fifty Shades of Grey-Handschellen-Set oder die Fifty Shades of Grey-Kitzel-Feder ‚Tease‘. Auch ein Bondage-Set, Nippel-Klemmen, ein Seil-Set und eine Peitsche gibt es als Merchandise zu den Romanen und zum Film zu kaufen.

 


Hier geht’s zum aktuellen Beitrag:

ACHTUNG! Die schrecklichsten Fehler beim Bondage – Teil 1