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Bondage: Die neue Sex-Leidenschaft verbreitet sich wie ein Lustfeuer durchs Land!

Bondage-Praktiken erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Spätestens seit der erotischen Roman-Trilogie “Fifty Shades of Grey” der britischen Autorin E.L. James und dem gleichnamigen Hollywood-Blockbuster, sind die früher als anrüchig geltenden Sexpraktiken salonfähig geworden. Doch was ist Bondage genau und wie wird es praktiziert?

 

„Bondage? Lustvolles fesseln & gefesselt werden?“

 

Bondage bedeutet so viel wie “Unfreiheit” oder “Knechtschaft” und beschreibt Fesselpraktiken, die zur Luststeigerung beim Geschlechtsverkehr führen sollen. Die Erregung wird in erster Linie dadurch erreicht, bewegungsunfähig und jemandem hilflos ausgeliefert zu sein. Doch geht es bei Bondage nicht nur um sexuelle Ziele, sondern auch um ästhetische und mentale.

 

 

 

Spielerisches Herantasten mit Bondage Games

Als Bondage Games werden wohlbekannte Gesellschaftsspiele bezeichnet, die dazu verwendet werden um Neulinge ganz behutsam an die neue Erlebniswelt des Bondage zu gewöhnen. Oft ist es auch der Fall, dass einer der Partner gerne Bondage ausprobieren möchte, der andere aber noch überzeugt werden muss. Bondage Games können hierbei helfen. Beim Bondage-Schach beispielsweise, wird beim Wegfall von bestimmten Figuren ein Teil einer vorher festgelegten Bondage-Position umgesetzt. Verloren hat, wer zuerst in der fertigen Position gefesselt ist. Es gibt Bondage-Quartett, -Eierlauf, -Puzzles, -Schiffeversenken, u.v.m.

 

Die Motivation Bondage ins Liebesspiel einzubauen sind so vielfältig wie die Menschen selbst. Es gibt Frauen und Männer, die sich erst richtig frei fühlen und loslassen können, wenn sie gefesselt werden. Was auf den ersten Blick paradox erscheinen mag, macht bei näherer Betrachtung durchaus Sinn. Dadurch, dass man nicht nur die Kontrolle, sondern auch die Verantwortung und die Pflicht Entscheidungen zu treffen abgibt, kann sich ein Gefühl der Befreiung entwickeln, welches das sexuelle Empfinden bei manchen Menschen erst ermöglichen kann.

 

 

Anderen wiederum bereiten Schmerzen und das Ausgeliefertsein grösste Lust. Es erregt sie als minderwertigen und rangniedrigeren Menschen behandelt zu werden. Eine weitere Motivation kann sein, die persönlichen Grenzen auszureizen – vielleicht weil die traditionelle Art von Sex zu langweilig geworden ist.

Ganz anders sehen die Motivationen beim Partner aus, der fesselt und dominiert. Machtgefühl und das Vergnügen an der Unterordnung des Partners, sind nur zwei der luststeigernden Emotionen.